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Die neuen Nomaden

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Arbeiten, um zu reisen: Immer mehr Menschen nehmen ihren Job einfach mit ins Handgepäck. Wie geht das? Eine Anleitung von Glamour-Digitalnomadin Jessica Schober, inspirierende Beispiele und Tipps fürs Zuhausebleiben

11. Februar 2016

In den Nullerjahren haben wir gelernt, unseren Kaffee „to go“ zu bestellen. Heute wissen wir, dass auch unser Wohn- und Arbeitsort zum Mitnehmen ist. Die Generation Internet hat genug von der Sesshaftigkeit. „Nomade“, das Wort stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „herumschweifend“. Und genau das tun wir: Wir führen Fernbeziehungen zwischen Frankfurt und San Francisco. Machen ein paar Monate einen Job in einem Co-Working Space in Toronto und überwintern dann auf Bali. Werden unruhig, wenn wir zu lange am gleichen Ort sind, wollen so viele Leben wie möglich ausprobieren. Gleichzeitig pflegen wir unsere Familien-WhatsApp-Gruppe und Skype-Konferenzen mit unseren Freunden, statt sonntags bei ihnen auf dem Sofa zu lümmeln. Wir haben die Kopie unseres Trend Trend 76 Personalausweises nicht mehr in der Bauchtasche, sondern in der Cloud gespeichert. Die digitale Arbeitswelt macht dieses Vagabundenleben immer leichter. Warum noch jeden Tag in Bürotürmen verschwinden, wenn die Arbeit am Laptop auch auf einer Wiese möglich ist?

 

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