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Auf der Walz

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Für das ATLAS Magazin durfte ich mal wieder über eines meiner Lieblingsthemen schreiben - die Wanderschaft: Seit Jahrhunderten gehen Wandergesellen auf Tippelei. Für mindestens drei Jahre und einen Tag ziehen sie los, um sich in ihrem Handwerk weiterzubilden. In Kluft, mit Hut und Wanderstab mögen sie manchem aus der Zeit gefallen scheinen – und doch halten sie so die Tradition der Walz am Leben.

13. Januar 2016


Sie sind selten und doch kaum zu übersehen: Die weiten Schlaghosen, der Hut und der Stenz, ein in sich gedrehter Wanderstab, das sind die Insignien der Reisenden. Auf die Walz zu gehen bedeutet jedoch viel mehr, als sich eine Kluft anzulegen. Die alte Tradition steht für Freiheitsgeist und die Sehnsucht aufzubrechen. Neues dazu zu lernen in Handwerk, Beruf und Leben. Und reisend die Welt zu entdecken. Kein Wunder, dass diese Idee aus dem Mittelalter bis heute junge Menschen fasziniert.
(Fotos: Chiara Dazi)

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